Praxisklasse

Praxisklasse der Georg-Büchner-Schule

Seit 2004 gab es in Hessen an ausgewählten Standorten mit dem Bildungsgang Hauptschule sowie an Förderschulen sogenannte SchuB-Klassen.

SchuB stand für „Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb“ und war ein Projekt, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wird.

Besonderheiten und inhaltliche Schwerpunkte von SchuB waren:

  • 3 Tage Unterricht in der Schule und 2 Tage Lernen und Arbeiten im Betrieb
  • Klassen mit nur 12 bis 15 Schüler/-innen
  • kompetenzorientierter Unterricht und individuelle Förderung
  • Unterricht in Fächerverbünden
  • projektorientierter Unterricht
  • sozialpädagogische Begleitung

Die Praxisklasse hat als Hauptziel die Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit, bietet aber  auch leistungsstarken Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit den Hauptschulabschluss (in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Schule, Dreieich) zu erwerben. Unterstützt werden die Schüler und Schülerinnen von einem Lehrer und einem Sozialpädagogen.

Abhängig von der Entwicklung oder Ausbildungsreife beträgt die Dauer der Maßnahme ein bis zwei Jahre.

Das Konzept sieht drei Tage pro Woche Unterricht an der Schule vor sowie an zwei aufeinander folgenden Tagen praktisches Lernen im Betrieb. Unterrichtet werden die Kernfächer Deutsch und Mathematik sowie verschiedene Fächerverbünde. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Reflexion der betrieblichen Praxis in der Schule und die Vermittlung wichtiger Schlüsselqualifikationen.

Unnötige Warteschleifen werden in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit reduziert und mit Hilfe des Kompetenzfeststellungsverfahrens Hamet2 werden berufliche Fähigkeiten getestet und gefördert.

Wir haben mit Genehmigung des Staatlichen Schulamtes das ausgelaufende Projekt weiterentwickelt und führen weiterhin Klassen mit einem erhöhten Praxisanteil.

 Praxisklasse Konzept 2015